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Gefährliche Eskalation in der Ukraine – Weltwoche Daily DE

DIE WELTWOCHE15 views
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Gerührt Sie miteinander.Ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern.Ich begrüße Sie aus der russischen Hauptstadt Moskau, wie angekündigt zur internationalen Ausgabe von Weltwoche Daily.Die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich am Dienstag, dem 26. Mai 2026.Ich freue mich, dass Sie da sind und hoffe, dass Sie ein paar besinnliche, ruhige, erholsame Pfingsttage verbringen konnten.Es ist ja einiges nach wie vor los auf unserem Planeten.

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Es sieht vordergründig düster aus, auch die Wirtschaftswolken verfinstern sich.Doch einen Lichtblick gilt es festzuhalten.Abgesehen vom Wetter hier, wir sind ja eine Stunde voraus, darum ist es nicht so dunkel und im Unterschied zum gestrigen Tag, als es geregnet hat hier in der Hauptstadt, geht jetzt also verheißungsvoll die Sonne auf.Nein, ein Lichtblick aus heutiger Zeit ist, dass Kriege militärische Spezialoperationen, die von auf dem Papier materiell überlegenen Mächten lanciert werden beziehungsweise entscheidend in Gang gebracht oder eskaliert werden, dass diese Kriege gewaltige Kosten mit sich bringen und diese gewaltigen Kosten zeigen und machen deutlich, dass sich solche Kriege eben vielleicht gar nicht lohnen.Und wir beobachten ja, das war das Thema der spontanen Spezialsendung, die ich gestern noch im Mittelmeerraum gefilmt und mit unserem Verwaltungsrat und Wirtschaftsexperten Leonhard Fischer aufgezeichnet habe, die aktuelle Gefechtslage.macht deutlich, dass eben die Angreifer, die die mit ihren Armeen die andere Grenze überschritten haben, dass diese Angreifer sich extrem schwer tun und dass die neuen technologischen Hilfsmittel es den Verteidigern erleichtern, eben dem aus ihrer Sicht Aggressor das Leben schwer zu machen.

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Und Leonhard Fischer, der ja sich vor allem mit ökonomischen Zusammenhängen beschäftigt, hat aber auch einen militärhistorisch interessanten Befund formuliert.Falls Sie das Gespräch noch nicht gesehen haben, kann ich Ihnen hier diese Beobachtung herausfiltern.Er hat gesagt: "In Erinnerung das Geschehen sowohl im Iran wie auch in der Ukraine an die mittelalterliche Schlacht von Azincourt.Azincourt damals standen sich die englischen Truppen, eine Expeditionsarmee im damaligen Frankreich, eine kleine Expeditionsarmee, die stand gegenüber einem massiv überlegenen französischen Ritterheer.Das waren also gewissermaßen die Panzer des Mittelalters in ihren teuren Rüstungen auf Pferden beritten und die Engländer haben diese Schlacht widererwarten gewonnen.Zum einen, weil es geregnet hat, das derne war sehr schwer, aber zum anderen, weil sie eben eine Innovation einführten auf dem Schlachtfeld, wie das heute mit den Drohnen der Fall ist.

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Sie haben nämlich damals den Langbogen, sozusagen militärgeschichtlich zu Ehren gebrachter Langbogen, der sich als überlegen erwiesen hat gegenüber eben den schwerfälligen in Rüstungen gepackte Ritterverbänden, die da von den Franzosen auf die englischen Reihen geschickt wurden.Und sind wir heute an einem ähnlichenPunkt, an einem Wendepunkt, wenn man so will, der Militärgeschichte, wo man sieht, dass eben Drohnen vor allem dem Verteidiger helfen und es eben dem Angreifer schwer machen?Was jetzt abgesehen von der Verfahrenheit der Lage und den konkreten natürlich negativen Auswirkungen unterschiedlichster Natur, dass eben diese Tatsache, dass der Angreifer sich schwer tut und der Verteidiger sich eben auch mit viel günstigeren Mitteln gegen massiv überlegene Apparate zur Wehr setzen kann, das macht natürlich auch den Krieg vielleicht in Zukunft unwahrscheinlicher.Das sind so Hoffnungen, so Lichtblicke, kleine, die da aufflackern, wobei wir natürlich auch wissen, dass jede Innovation auf dem Schlachtfeld eine Gegeninnovation bringt.Und jetzt in der Ukraine wird es dann besonders brenzlig zu beobachten sein, wie eben diese militärischen Erfolge der Ukraine, was für Gegenreaktionen die auf der russischen Seite bewirken.

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Und ich kann nicht nachvollziehen, warum so viele Leute in Europa hier geradezu jubelnd unterwegs sind, die jetzt auch in trügerischer Siegessicherheit glauben: Ja, die Russen, Putin, die hängen in den Seilen und wir können ja diesen Krieg tatsächlich noch militärisch gewinnen.Und es geht darum, die Russen da in die Knie zu zwingen und womöglich auch noch einen Regimewechsel in Moskau herbeizuführen.Das sind keine wünschbaren Szenarien aus westlicher Sicht, meine Damen und Herren.Auch wenn einem nicht gefällt, was in Russland passiert, politisch, aber das ist nicht das Thema, denn ein unkontrollierter Kollaps eines Landes von dieser Größenordnung mit diesen Waffenarsenalen birgt derartige Ungewissheiten.Das sind dann die unknown unknowns des früheren amerikanischen Verteidigungsministers Donald Rumsfeld, der ja berühmt geworden ist mit dieserFormulierung.

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Aber auch ganz abgesehen von diesem extremen Szenario: Europa hat doch kein Interesse daran, mit dem Nachbarn Russland diesem Rohstoffreservat Reservat in einen dauerhaften Konflikt oder einen zumindest jetzt auf längere Zeit sich hinziehenden Konflikt hineinzumachen.Ich meine, man hat so jetzt fertiggebracht, dass die russischen Rohstoffe anstatt der deutschen Industrie der chinesischen Industrie helfen.In wessen Interesse ist das?Sicherlich nicht im Interesse der Bundesrepublik Deutschland, aber auch nicht im Interesse Frankreichs und anderer Staaten.Also hier hat man sich dermaßen vom Realismus verabschiedet in einem Moralismus.Und ich habe ja Verständnis dafür, dass man sich empört über Entwicklungen in Ländern, die autoritär regiert werden.

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Russland ist ohnehin aufgrund der Geschichte, Sowjetunion für viele natürlich nach wie vor mit diesem Gifthauch, ja, der der der der östlichen Großmacht des Tsarismus, des Kommunismus und so weiter behaftet.Das kann man alles in Rechnung stellen.Aber entscheidend ist: Was sind die Interessen?Was ist eine realistische Betrachtungsweise letztlich diese ganzen politischen Entwicklungen?Ich verweise in diesem Zusammenhang noch auf das Interview, das Urs Gehriger in der aktuellen Weltwoche geführt hat mit HR McMaster, dem früheren Sicherheitsberater von Donald Trump.Das ist hochinteressant, wie dieser sehr kluge amerikanische Spitzenpolitiker und ehemalige hohe Offizier mit Gefechtserfahrung, wie er die Lage analysiert, wie er auch den amerikanischen Präsidenten analysiert.

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Und vieles von dem, was er sagt, deckt sich mit einigen Aussagen, die wir hier auch schon gewagt haben, nämlich dass Donald Trump selber nicht der Mann ist, der die polit-militärischen Szenarien entwickelt und Konzept. Konzept.aber dass ihm eben Leute wie McMaster die unterschiedlichen Konzepte vorlegen und dann eben entsprechend der Chef die Variante, die ihm am logischsten erscheint, auswählt.Also er gibt hier Einblicke, was in den Entscheidungsprozess im Weißen Haus sagt, allerdings auch, dass unter Trump eben viele Entscheidungen zum Teil auch sehr chaotisch getroffen worden sind.Zum Krieg in der Ukraine sagt HR McMaster, dass dort tatsächlich sich das militärische Blatt wenden könnte.Das erfüllt ihn jetzt nicht mit großer Sorge.Kein Wunder, die Amerikaner sind ja auch noch durch einen Ozean getrennt davon europäischen Schlachtgeschehen.

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Und mit Blick auf die Straße von Hormus, mit Blick auf den Iran gibt er eher Entwarnung, sagt ja, dass einige verschiedenen Optionen schon getestet worden und man müsse einfach sich vor Augen halten, dass diese Regierung mit ihrem Bestreben im Besitz von Nuklearwaffen zu kommen ganz klar gegen vitale amerikanische Interessen sich richtet.Und dies nicht erst seit der Präsidentschaft Trump, sondern das sei ja seit Regen von unterschiedlichen amerikanischen Staatsoberhäuptern, eigentlich von allen immer wieder wiederholt worden.Also ein kurzer Einblick zur Lage, sozusagen eine Vorrede.Warum bin ich in Moskau?Ich nehme hier Teil an einer hochinteressanten Veranstaltung, glaube ich, nämlich der dem ersten internationalen Sicherheitsforum organisiert vom Russischen Sicherheitsrat unter dem Vorsitz des früheren Oberkommandierenden Shoigu.Und es werden Tausende von Gästen erwartet, die hier über Sicherheitsfragen, auch über die internationale Entwicklung diskutieren.

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Nicht nur Russen, sondern auch Gäste der Russischen Föderation.Das heißt, man wird hier eine Perspektive bekommen. bekommen.dem entspricht, was Sie täglich in den Zeitungen zu lesen bekommen, was Sie täglich in den elektronischen Medien zu hören bekommen.Und ich verspreche mir da einerseits Aufschlüsse darüber, wie der Krieg sich in der Ukraine entwickelt.Stimmt es, dass Putin allenfalls gar verzweifelt sein könnte, dass er sich festgebissen hat, dass eine gewisse Ratlosigkeit sich da ausbreitet?Oder ist das Wunschdenken, ist das gefährliches Wunschdenken des Westens gefährlich eben aus den genannten Gründen, weil die Folgen einer solchen Dynamik sich erst recht negativ auswirken könnten?

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Denken wir nur daran, wenn jetzt beispielsweise ein anderer Präsident in Moskau ans Ruder käme, ein Präsident aus den Falkenkreisen, aus jenen Kreisen in Russland, die der Auffassung sind, man müsste diesen Krieg ganz massiv auch in Richtung Europa eskalieren.Man kann nur hoffen, dass dies nicht passiert.Kurzum, also hier mein Versuch, etwas aus erster Hand Ihnen Einblicke verschaffen zu können, Erkenntnisse und Einsichten.Und ich bin natürlich auch damit beschäftigt, den einen oder anderen Gesprächspartner hervorzuziehen, Mikrofon zu bringen.Was sind die Themen?Was sind Schlagzeilen, die ich da in den internationalen Umlaufbahnen Dingfest gemacht habe?

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Emmanuel Macron auf dem Weg beziehungsweise mittlerweile schon dort angekommen in der Irrelevanz.Die Franzosen interessieren sich nicht mehr für ihren Präsidenten.Lesen wir: Alle Blicke sind gerichtet auf Marin Lübben und den Jordan Bardella, diesen Shootingstar, diesen aufstrebenden Politiker des Rassemblement National, der sich jetzt auch noch mit einer italienischen Prinzessin verbunden hat.Was dieses Paar mit einem ganz speziellen Glanz ausstattet.ja.Und je nachdem, je nachdem, wie das Gericht, wie ein Gericht sich jetzt entscheidet, ob Frau Le Pen im nächsten Mai 2027 zu den Wahlen zugelassen wird, hat das weichenstellende Auswirkungen.

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Die Linken und die Bürgerlichen vermuten da, die Zeitungen, die Medien werden sich nicht einigen können auf einen Kandidaten.Also sind die Chancen für das Rassamblema national so groß wie noch nie.Von der linken Seite hat man bereits gesagt, man werde einen Sieg dieser Partei nicht akzeptieren und hat schon zur Revolution aufgerufen.Es gibt da neue Stimmen jetzt auch aus dem Lager von Jean-Luc Mélenchon.Das ist da der ganz links Außen, aber es gibt noch andere, die da von unten sich entsprechend zur Geltung bringen auf der linken Szene und die benutzen den Begriff der Revolution.Und man habe in Frankreich immer schon sie Sturm in der auf die Bastille etc. 1968 durch solche Volksbewegungen, Gelbwesten von der Straße aus die Politik gestaltet.

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Also das geht ziemlich giftig da jetzt in die, sagen wir mal allmählich Endphase ins Finale des Wahlkampfs im Mai 2027 wird dann tatsächlich der Präsident werden die Parteien wird der Präsident gewählt werden die Parteien gegeneinander antreten.Michailo Fedorow, der Verteidigungsminister der Ukraine, wird in den Medien abgefeiert als Selenskys neuer Wunderknabe.Er sei der Mann, der hier mit seinen innovativen, auch elektronischen, digitalen Strategien auf dem Schlachtfeld eine ganz neue Dynamik entfesselt habe und gleichzeitig gleichzeitigist die Empörung groß über einen russischen Schlag gegen Kiew jetzt über die Pfingsttage mit diesen Hyperschallraketen des Typs Oreshnik was in den Medien bei uns auch in den öffentlichen Reaktionen überhaupt nicht oder fast nicht zur Kenntnis genommen wird ist die Tatsache dass eben die russische Seite diese Schläge als Vergeltungsschläge bezeichnet aufgrund eines Angriffs ukrainischer Raketen auf eine Schule bei der sehr viele Jugendliche gestorben sind das ist in der Wahrnehmung hier nicht gewichtet wird in der russischen Berichterstattung natürlich sehr stark in den Vordergrund gestellt man sieht auch die Bilder man hat jetzt Filmaufnahmen wie da die entsprechenden Verantwortlichen aus Moskau sich diese Kriegsschauplätze anschauen also nach wie vor sehr einseitige Wahrnehmung und Berichterstattung unserer Medien über diesen Krieg auch interessant ist bei der Beurteilung jetzt dieses bereits angesprochenen ukrainischen Verteidigungsministers Fedorow fällt Ihnen vielleicht auf dass die Zeitungen die Journalisten sehr dezidiert auf die Tatsache hinweisen beziehungsweise dass an die ganz große Glocke hängen dass die Ukrainer die Kampfdrone mit denen sie den Russen das Leben schwer machen selber und autonom entwickelt hätten und da höre ich aus Russland ganz anderes also nach Auffassung der Nachrichtendienste seien da also die deutschen Technologien matchentscheidend dass die Ukrainer mit diesen Drohnen auf dem Schlachtfeld auftreten können also russische Entschuldigung deutsche Technologie und die Wahrnehmung verdichtet sich hier in Moskau soweit ich das beurteilen kann dass Deutschlandeigentlich den Krieg der Ukraine führt.Und das ist ja auch eine, sagen wir mal, relevante Dimension.

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Jetzt in dieser Auseinandersetzung, dass eben, wenn diese Perzeption tatsächlich besteht und sich durchsetzt, dann wird das natürlich auch irgendwann für Deutschland gefährlich.Nicht, dass das höchstwahrscheinlich ist, dass so etwas passiert.Aber auffällig ist, dass hier eben in einer ja ziemlich breitbeinigen Sorglosigkeit auf solche Eskalationszenarien und solche Feindkonstellationen jetzt in den deutschen Medien, in der deutschen Öffentlichkeit nach meiner Beurteilung überhaupt nicht Rücksicht genommen wird.Das scheint jenseits des Radars zu liegen.Meine Frage jetzt auch vor dem Sicherheitsforum ist: Stimmen eigentlich diese Diagnosen, wie wir es eben auch von HR McMaster gehört haben, dass die Russen tatsächlich jetzt in gewaltigen Schwierigkeiten stecken sind, auch die Verluste so hoch, wie man da immer wieder hört, ist ja im Krieg sehr schwierig, die Wahrheit von den Fake News zu unterscheiden.Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit auf allen Seiten.

16:39

Übrigens ist nichts ist gefährlicher oder nichts ist propagandistischer, als wenn eine Seite behauptet, nur die andere Seite behauptet Propaganda.Das ist ja bringt Propaganda.Das ist ja das typische Merkmal eigentlich einer kriegerischen Instrumentalisierung, einer kriegerischen Zweckempfremdung von Informationen.Grönland, das ist noch nicht ausgestanden.Da lesen wir, dass Trumps Interesse die Insel in Beslag, in Besitz zu nehmen, ungebrochen sei.Er habe aber eine neue Strategie.

17:18

Er wolle jetzt einen Keil treiben zwischendie Grönländer und die Dänen mit der Aussicht auf mehr Autonomie unter amerikanischer Herrschaft.Außerdem wird damit Geld gewunken.Erdölkonzerne amerikanischer Provenienz breiten sich bereits aus und wollen da eben den den Perspektivewechsel von Dänemark Richtung USA schmackhaft machen.Und Donald Trump soll einen Grönländer als inoffizielen Berater verpflichtet haben zum Nahostkrieg, zum Irankrieg.Habe ich intensiv jetzt weitergelesen im Buch von Gerhard Schweizer Iran verstehen, ein wirklich fantastisches Standardwerk zur Geschichte dieses Landes zu den Hintergründen auch der heutigen Lage.

18:15

Es ist nicht hyperaktuell.Es ist 2017, 2018, 19 würde ich sagen, ist es abgeschlossen worden.Das konnte noch mitgenommen werden, aber die letzten paar Jahre sind da nicht mehr jetzt präsent.Trotzdem ein Buch, eine Schatzkammer der Erkenntnisse für Leute, die sich hier etwas vertieft mit den Hintergründen des Konflikts auseinandersetzen wollen und vielleicht ganz einfach eine wesentliche Erkenntnis, die man da wirklich plausibel vor Augen geführt bekommt, ist einfach das Ringen zwischen den Konservativen und den Reformern in der iranischen Regierung zwischen den Ayatollahs.Wobei auch unter den Ayatollahs gibt es sehr fortschrittliche und ja auch geradezu liberale Exponenten, aber eben dann auch den Reformern, die verkörpert werden.Sie erinnern sich durch den berühmten Präsidenten Khatami, der zu Beginn, der Ende der 90er, zu Beginn der 2000er Jahre dort sehr populär am Ruder war.

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Ruben, Netherlands

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19:13

Mittlerweile allerdings istes verboten seine Bilder aufzuhängen an ihn zu erinnern im Iran und die ganze Entwicklung und natürlich auch den westlichen Anteil an dieser Entwicklung schildert Gerhard Schweizer auf eine wirklich sehr differenzierte und wie ich meine überzeugende Art und Weise ich werde dann vielleicht einmal speziell mir etwas Zeit nehmen Ihnen dieses Buch vorzustellen ja der Auskonflikt gibt es da Nachrichten nicht viel los im Moment also die Situation ist ungelöst ich habe es bereits gesagt die amerikanische Sicht HR McMaster ist einfach noch interessant hier mal eine weniger düstere Perspektive sind sich alle einig dass Trump sich da fürchterlich verhaunen habe und dass ein Kapitalfehler von ihm gewesen sei ja hören wir mal was eben die amerikanische Seite zu diesen Wahrnehmungen zu sagen hat Deutschland ja da geht die Diskussion um die Brandmauer weiter sie sei da am Bröckel ich habe ja ein Interview gemacht mit live Eric Holm dem Spitzenkandidaten der AfD für fast 100 Fragen an live Eric Holm vielen herzlichen Dank für die zahlreichen Reaktionen positiv ja ich glaube es gibt einen recht guten Einblick in das Denken dieses Politikers und wenn man so ein Gespräch geführt hat fragt man sich einfach tatsächlich was ist denn da in der Bundesrepublik eigentlich los ich meine es muss einem ja nicht alles passen was da zum Beispiel ein Politiker wie live Eric Holm sagt aber diese Hysterie diese Vertauvelung dann eben diese dieser dieser heilige Ernst jetzt im Errichten der Brandmauer und Verfassungsschutz das durch Jenseits und ist ja kein Wunder dass man mit diesen Konstrukten mit dieser Hysterie der AfD erst recht die Leute zutreibt da denken doch die Deutschen du spinnst eigentlich da unsere hochbezahlten hochbezahltenBerufspolitiker in Berlin sind die dermaßen abhängig, dass sie Machtschankis, die aber nicht Zugescheinungen.Und jetzt bekommen sie Konkurrenz, jetzt drehen sie durch.Aber überzeugen Sie sich selbst.Vielleicht habe ich ja eine ganz finstere Geländekammer im Denken dieses Politikers nicht aufgespürt.

21:28

Also aus Schweizer Sicht mit Verlaub wirkt das alles nur noch lächerlich, da diese Hexenjagd und diese Zuspitzung.Bei allem Verständnis und Einfühlungsvermögen, das wir da ja an den Tag zu legen, durchaus bereit sind.Offensichtlich hat schon ein SPD-Politiker, wenn auch kein allzu prominenter, dazu aufgerufen, man möge doch eine Koalition mit der AfD in Erwägung ziehen.Nachlesen gibt es immer noch zum Gipfeltreffen in Peking zwischen Putin und Xi Jinping und dieses die Berichterstattung darüber ist gerade deshalb interessant, weil die Medien auch hier wieder schwelgen in Haine gegenüber dem russischen Präsidenten.Da sehen Sie jetzt den ganzen Übermut, man glaubt schon körpersprachlich ihn in der Rolle des geknickten, des Bittstellers, des Bittgängers hier dingfest machen zu können.Und in dieser Optik soll sich einfach dieser Übermut bestätigen, dieser Hochmut kommt eben dieser gefährliche, dieser sorglose Triumphalismus, dieser trügerische Triumphalismus zum Ausdruck, der mit Sorge zu beobachten ist jetzt da in der europäischen Öffentlichkeit wieder.

22:37

Jetzt steigt es da den einen oder anderen schon in den Kopf, weil sie glauben, dass Schlachtgeschehen wende sich in der Ukraine.Und ganz wichtig ist einfach zu sehen in der realistischen Betrachtungsweise, dass ein Frieden mit Russland, eine diplomatische Beilegung des Konflikts und nicht eine Eskalation des Konflikts, ist im ureigenen Interesse Europas, weil man ja mit Russland eben auch aufgrund der ganzen wirtschaftlichen wirtschaftlichenLage eine Zusammenarbeit aufrechterhalten muss, wie man sie übrigens aufrechterhalten hat während der Zeit des ganzen Kalten Krieges, als die Sowjetunion, die ja viel schlimmer war als das Russland Putins, als diese Sowjetunion mit ihrer ganzen militärischen Architektur, mit ihrem Apparat und den Terroreinrichtungen des Gulags ihre Macht empfaltete und auch ihre Gewalt zum Ausdruck brachte.Damals hat man mit ihnen zusammengearbeitet.Also Sie sehen den Verlust an Pragmatismus, an Realismus hier ganz deutlich und eben mit solchen Berichterstattungen wie jetzt über diesen Gipfel versucht man sich eben in dieser Haltung zu bestätigen und das zeigt einfach einmal mehr die Absenz jener diplomatischen Verständigungsbereitschaft, die meines Erachtens wichtig wäre, um hier aus dieser Situation herauszukommen.Zum Iran übrigens zu sagen, dass man natürlich schon ins Nachdenken, auch ich ins Grübeln komme, wenn ich das lese, wie eben auch umstritten da verschiedene politische Äußerungen in dieser Regierung sind und ob es denn da tatsächlich sinnvoll ist im Interesse auch jetzt der entsprechenden Akteure einen Krieg gegen dieses Land zu führen, das ja doch sehr gespalten ist und ob man mit Gewalt schlägen hier diesen Prozess einer, wenn man so will, Wiedereingliederung des Iran in ein friedliches Miteinander, auch im Nahen Osten bewerkstelligen kann.

24:34

Das ist die ganz große Frage.Also Gerhard Schweizer ist ein riesen Skeptiker und in seinen Argumenten drückt sich eben auch der Wunsch aus, dass man auch dort zwingend auf Diplomatie setzen sollte und eben nicht auf Waffen.Aber wenn dann mal die Waffen im Spiel sind, dann muss man sich eben nach Kräften wieder dafür einsetzen, dass eben der Dialog zurückkehrt und das ist ja auch nicht vorhanden.Also ich sehe da keine Dialogbereitschaft auf Seiten der.Europäischen Union jetzt mit Blick auf den Iran wobei die EU da auch nicht die Hauptrolle spielt so meine Damen und Herren dies zum Wochenbeginn die Standortbestimmung ich danke Ihnen ganz herzlich für die Aufmerksamkeit das war es vom Weltwoche Daily international Ihnen einen guten Start und ich melde mich zurück hier von der Sicherheitskonferenz vom Moskauer Sicherheitsforum das sich wohl so als eine Art Pendant versteht auch zur Münchner Sicherheitskonferenz bis bald ich melde mich zurück entschuldigen Sie bevor Sie dieses Video nun wegklicken was Sie eben gesehen haben diese Art von Journalismus die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt Rede und Gegenrede die andere Sicht beleuchten das ist die Weltwoche unabhängig kritisch und ja auch gut gelernt weil wir eben glauben dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt wir beleuchten was andere weglassen wir sprechen mit jenen mit denen sich sonst niemand zu unterhalten getraut wir schreiben was ist abonnieren Sie daher die Weltwoche jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängigen kritischen und vielleicht auch gut gelernten Lesern Sie sind der Grund warum wir machen können was wir eben machen alle Abooptionen finden Sie auf unserer Website sowohl für Print als auch digital und maßgeschneidert auch für Deutschland und wenn Sie bereits Abonnent sind dann möchte ich mich an dieser Stelle einfach mal bei Ihnen bedanken und wünsche Ihnen nun viel Vergnügen beim nächsten Video Video

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